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Gold auf 5.000 $? JPMorgan und Goldman Sachs signalisieren, dass der „Superzyklus“ gerade erst beginnt (Leitfaden für 2026)

Der Versorgungsschock, über den niemand spricht

Während die Nachfrage die Schlagzeilen beherrscht, zeichnet die Angebotsseite ein düsteres Bild. Die Bergbauproduktion ist faktisch stagniert. Das „einfache Gold“ wurde gefunden. Große Produzenten wie Newmont und Barrick sind mit steigenden Energiekosten konfrontiert, was bedeutet, dass die All-In Sustaining Cost (AISC), um eine Unze Gold aus dem Boden zu holen, auf über 1.400 US-Dollar geschossen ist. Dadurch entsteht eine natürliche Preisuntergrenze; Bergleute können es sich einfach nicht leisten, unter diesem Niveau zu verkaufen, was die Wahrscheinlichkeit eines schweren Absturzes verringert.

Navigieren auf der 5.000-Dollar-Roadmap

Laut einer Analyse von UBS wird der Weg zu 5.000 US-Dollar wahrscheinlich volatil, aber aufwärts gerichtet sein. Sie prognostizieren ein Halbjahresziel von 4.500 US-Dollar im Jahr 2026 und verweisen auf „US-Fiskalsorgen“ – eine höfliche Anspielung auf die explodierende Staatsverschuldung. Citi-Analysten stimmen dem zu und gehen davon aus, dass der Bullenmarkt kurzfristig anhalten wird, da der „Vermögenseffekt“ neue Privatanleger in den Markt treibt.

Wie handelt man also damit?

1. **Physisches Goldbarren**: Die ultimative Versicherung. Es fallen zwar Prämien und Lagergebühren an, aber es eliminiert das Kontrahentenrisiko. Dies ist das bevorzugte Vehikel für den „Sovereign“-Handel.
2. **Bergbauaktien (das Hebelspiel)**: Für Händler mit höherer Risikotoleranz bieten Bergleute Hebelwirkung an. Wenn Gold um 10 % steigt, steigt der freie Cashflow für große Bergbauunternehmen oft um 30–40 %. Dies birgt jedoch das Hinrichtungsrisiko – eine Mine kann überflutet werden oder eine Regierung kann Steuern erhöhen.
3. **ETFs**: Instrumente wie GLD bieten Liquidität für kurzfristiges Swing-Trading, sollten aber nicht mit dem Besitz des zugrunde liegenden Vermögenswerts während einer Systemkrise verwechselt werden.

DER BÄRENFALL

Es ist wichtig, sich das Gegenargument anzusehen. Ein „Bear Case“-Szenario, dem State Street Global Advisors eine Wahrscheinlichkeit von 20 % zuordnet, sieht einen Rückgang des Goldpreises in den Bereich von 3.500 $ vor. Dies wäre wahrscheinlich der Fall, wenn unerwartet globale Friedensabkommen unterzeichnet würden oder wenn die Federal Reserve ihren Kurs ändert und die Zinssätze aggressiv anhebt, um eine neue Inflationswelle zu bekämpfen. In diesem Szenario würden die „Opportunitätskosten“ für den Besitz von Gold ohne Rendite steigen und einen Ausverkauf auslösen.

ABSCHLUSS

Der Konsens der institutionellen Welt ist klar: Die strukturellen Treiber, die den Goldpreis auf 4.000 US-Dollar trieben – Schulden, Geopolitik und Abwertung – lösen sich im Jahr 2026 nicht auf. Sie beschleunigen sich. Wie die Abteilung von JPMorgan feststellte, tendiert das Risiko weiterhin dazu, die Mehrjahresziele „viel schneller als erwartet“ zu erreichen.

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ÜBER DEN AUTOR

TradeWise-Analystenteam

Das TradeWise-Analystenteam besteht aus ehemaligen institutionellen Prop-Tradern und Risikomanagern und ist auf die Analyse von Marktmechanismen und die Aggregation institutioneller Forschung spezialisiert. Unser Ziel ist es, die Lücke zwischen Daten auf Bankebene und dem Handel im Home-Office zu schließen. Wir bieten keine Finanzberatung, sondern vielmehr den Bildungsrahmen, der zum Verständnis komplexer Marktzyklen erforderlich ist.

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