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Die Anatomie eines Handels: Ein professioneller Leitfaden zur Börsenmechanik

STUFE 1: IDEENENTWICKLUNG & WATCHLISTEN

Der professionelle Handel beginnt lange bevor die Marktglocke läutet. Es beginnt mit einer „Top-Down“-Analyse. Bewerten Sie zunächst die allgemeine Marktgesundheit (S&P 500, Nasdaq). Steigt oder fällt die Flut? Identifizieren Sie als Nächstes die stärksten Sektoren (z. B. Technologie, Energie). Suchen Sie schließlich nach den stärksten Aktien innerhalb dieser Sektoren. Sie wollen die Spitzenreiter kaufen, nicht die Nachzügler. Wenn Nvidia ausbricht, während der Rest der Halbleiter flach ist, ist das relative Stärke. Ihre Beobachtungsliste sollte kurz, kuratiert und umsetzbar sein.

STUFE 2: TECHNISCHE VALIDIERUNG

Sobald Sie einen Zielbestand haben, benötigen Sie einen technischen Grund für die Eingabe. Die Fundamentalanalyse sagt Ihnen, *was* Sie kaufen sollten; Die technische Analyse sagt Ihnen, *wann*. Suchen Sie nach „Konfluenz“ – einem Szenario, in dem mehrere Indikatoren übereinstimmen. Beispielsweise fällt eine Aktie auf ihren gleitenden 50-Tage-Durchschnitt (Unterstützung) zurück und erreicht gleichzeitig ein horizontales Unterstützungsniveau von vor drei Monaten, und der RSI-Indikator zeigt „Überverkauft“ an. Diese spezifische Konvergenz der Faktoren erhöht die statistische Wahrscheinlichkeit eines Absprungs.

STUFE 3: AUSFÜHRUNG UND RISIKODEFINITION

Bevor Sie auf „Kaufen“ klicken, müssen Sie drei Fragen beantworten: Wo irre ich mich? Wo bin ich richtig? Was ist meine Größe? Wenn Sie eine Aktie für 150 US-Dollar kaufen und Ihre technische These ungültig ist, wenn sie unter 145 US-Dollar fällt, beträgt Ihr Risiko 5 US-Dollar pro Aktie. Wenn Ihre Kontoregeln besagen, dass Sie 200 $ pro Trade riskieren können, kaufen Sie 40 Aktien. Sie setzen Ihren Stop-Loss sofort bei der Eingabe auf 144,90 $. Dadurch werden Emotionen aus der Gleichung entfernt. Sie sind jetzt ein Risikomanager und kein Spieler, der auf einen Jackpot hofft.

STUFE 4: HANDELSMANAGEMENT & PSYCHOLOGIE

Hier scheitern 90 % der Händler. Während sich der Handel bewegt, wird Ihr Gehirn Ihnen einen Streich spielen. Wenn die Aktie steigt, sollten Sie frühzeitig verkaufen, um sich einen Gewinn zu sichern (Angst, etwas zu verpassen). Wenn die Aktie fällt, sollten Sie Ihren Stop-Loss senken, um ihm „Spielraum zu geben“ (Verlustaversion). Sie müssen diesen Impulsen widerstehen. Planen Sie Ihre Ausstiegsstrategie, bevor Sie eintreten. Eine übliche Methode besteht darin, 50 % Ihrer Position zu Ihrem ersten Ziel zu verkaufen, um einen Gewinn zu sichern, und dann Ihren Stop-Loss für den Rest auf „Break Even“ zu verschieben. Dadurch entsteht ein „risikofreier Handel“, bei dem Sie ohne Stress einen größeren Trend erfassen können.

ABSCHLUSS

Der Handel mit Aktien ist eine Leistungsdisziplin, ähnlich wie Leichtathletik. Es erfordert Übung, Überprüfung und eine strikte Einhaltung der Regeln. Der Markt wird Arroganz bestrafen und Disziplin belohnen. Fangen Sie klein an, konzentrieren Sie sich auf den Prozess statt auf die Gewinn- und Verlustrechnung und respektieren Sie die Auktion.

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